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Unsere Kammervertretung

Moderatoren: Zippel, Floberl

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3. Apr 2015 11:28

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 Betreff des Beitrags: Unsere Kammervertretung
BeitragVerfasst: 3. Apr 2015 11:28 
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Neben der eigenen Genossenschaft waren wir bisher als Kostenerstatter in unserem Email-Verteiler kostenerstattung-berlin organisiert.
Wir trafen uns regelmäßig im Rahmen der Kostenerstatter-Stammtische und wir haben eine eigene Vertretung in der Psychotherapeutenkammer
Berlin (Wahlliste "Neue Impulse und gerechte Bedingungen"). Der Link zu unserer Homepage mit interessanten News und Verweisen/ Links hier:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Aktuelle Themen sind hier unser Engagement für die Arbeit mit Flüchtlingen in Berlin, die Bundestagspetition zur Aufnahme der Humanistischen und Systemischen Therapie und die Reform der Psychotherapieausbildung. Im Rahmen der Kammerarbeit ging es in der letzten Kammerversammlung um die Weiterbildungsordnung für systemische Therapie und als Gast war Sebastian Baumann von der systemischen Gesellschaft anwesend.

Florian Hänke


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3. Apr 2015 18:21

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 Betreff des Beitrags: Bericht zum KostenerstatterInnen-Stammtisch
BeitragVerfasst: 3. Apr 2015 18:21 
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Bericht 3. Kostenerstattungs-Stammtisch


Am 4.9.2014 fand in den neuen Räumen der Kammergeschäftsstelle der 3. Kostenerstattungs-Stammtisch statt. Es kamem zwischen 60-70 KollegInnen.

Das Moderatorenteam bestehend aus Jens Lückert, Beate Lämmel und Florian Hänke stellte zu Beginn die Vertretungsarbeit für KostenerstatterInnen in der Psychotherapeutenkammer vor.

Beate Lämmel berichtete von einem Treffen des Ausschusses für ambulante Versorgung mit dem Medizinischen Dienst (MDK) Berlin Brandenburg. Der MDK macht im Gegensatz zum Gutachter der KV eine sozialmedizinische Einschätzung der Behandlungsnotwendigkeit bei Anträgen für eine außervertragliche Psychotherapie. Die Kriterien der Begutachtung ähneln dem Verfahren bei der Beantragung einer Rehabilitationsmaßnahme. Die begutachtenden Ärzte des MDK sind Fachärzte aus dem Bereich Psychiatrie und Psychotherapie, zumeist mit psychodynamischen Hintergrund.


Jens Lückert berichtete aus dem Ausschuss für Berufsordnung, Wissenschaft und Ethik von einer Überarbeitung des Merkblatts zu Patientenrechten speziell für den Bereich Kostenerstattungs-therapien. Die Psychotherapeutenkammer Berlin wird zudem eine Umfrage zum Arbeitsfeld der KostenerstatterInnen machen und Jens Lückert ermunterte die KollegInnen, hieran teilzunehmen. Wenn viele Informationen und ein guter Rücklauf vorliegen, ist es für uns leichter, vertretend für unsere Gruppe tätig zu werden. Florian Hänke berichtete zum Abschluss des Berichts aus der Kammer eine Rückmeldung an die KollegInnen zur Debatte um die Mitgliedsbeiträge, zu denen der KostenerstatterInnen- Stammtisch einen Mitgliederantrag eingebracht hatte (siehe News weiter unten auf unserer Webseite). Er wies zudem auf den Email-Verteiler des Kostenerstattungsverbunds hin (Anmeldung unter: kostenerstattung-berlin-subscribe@yahoogroups.de)


Als zweiter Tagesordnungspunkt wurde die Idee eines KostenerstatterInnen-Verbunds besprochen. Jennifer Kujack, Mahnaz Jafari und Florian Hänke berichteten von den Treffen der Gründungskonzeptionsgruppe und stellten einen Vorschlag für eine Satzung vor. Es handelt sich um eine Konzeption für einen solidarisch- genossenschaftlichen Verbund der KostenerstatterInnen. Es wurden die Ideen der Gruppe und die berufspolitische Ausrichtung des Verbunds besprochen. Eine Überlegung ist z.B., als Verbund auf gesonderte Versorgungsbedarfe besser eingehen zu können. Die Reaktionen der KollegInnen waren gemischt. Einige KollegInnen wollen nicht so gerne als KostenerstatterInnen (gegenüber Kassenbehandlern) wahrgenommen werden. Andere waren begeistert von der Idee intensiverer Zusammenarbeit der KollegInnen. Wieder andere fürchteten um ihre Autonomie bei der Auswahl der Patientinnen, wenn sie sich an einem Versorgungsprojekt beteiligen würden. Am 31.10.2014 findet das nächste Treffen der Gründungskonzeptionsgruppe statt. Wer zu dem Treffen kommen möchte, kann sich unter floberl@hotmail.de anmelden.


Zum Ausklang des Abends wurde über verschiedene Themen gesprochen, wie den Aktionstag Psychotherapie für Honorargerechtigkeit am 25.9., das Thema, wie die KollegInnen die Abrechnung gestalten (fast alle rechnen über den EBM und nicht die GOP ab), über die Frage einer geeigneten Öffentlichkeitsarbeit für KostenerstatterInnen und die Zeitungsartikel, z.B. aus der FAZ, die die Berufsgruppe schlecht darstellen ließen. Ein weiteres Thema war, wie die Kolleginnen mit Sorgen von PatientInnen bei bevorstehender Verbeamtung und dem Wunsch einer Berufsunfähigkeitspolice im Rahmen einer Psychotherapie umgehen. Wie bei jedem Stammtisch wurde zudem intensiv über die aktullen Erfahrungen und Entwicklungen mit einzelnen Krankenkassen im Rahmen der Erstattungstherapie gesprochen.


Mit freundlichen Grüßen,


Florian Hänke, Beate Lämmel, Jens Lückert


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3. Apr 2015 19:43

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 Betreff des Beitrags: Unser Brief an die DPtV-Landesgruppe
BeitragVerfasst: 3. Apr 2015 19:43 
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Deutsche PsychotherapeutenVereinigung
Geschäftsstelle der Landesgruppe Berlin
Ringstraße 52
12205 Berlin


An den Landesverband Berlin der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung



Sehr geehrte Damen und Herren,

Viele KostenerstatterInnen innerhalb der DPtV waren von ihrem Sonderrundbrief 1/15 (verschickt von Fr. Heisler am 16.1.15) irritiert.
Wir möchten Sie an unserer Verwunderung teilhaben lassen und wir möchten als
Vertreter der KostenerstatterInnen (KostenerstatterInnen- Stammtisch Berlin und Kammerliste "Neue Impulse und gerechte Bedingungen") die gewählten
Formulierungen einmal kritisch beleuchten.

Wir sind der Auffassung, dass die DPtV in der Vergangenheit sowohl die Kassen-
behandler als auch die Kostenerstatter vertreten hat.
Wir würden uns wünschen, dass das auch in Zukunft so bleibt.

Unserer Einschätzung nach sind eine ganze Reihe von Kolleginnen und Kollegen, ob mit oder ohne Kassensitz, durch aktuelle gesundheitspolitische Diskussionen (wie etwa das Versorgungsstärkungsgesetz oder den geplanten Abbau von Kassensitzen) besorgt und verunsichert. In dieser Situation empfinden wir ein reines Abfragen von Einschätzungen ohne eine auch nur annähernd versuchte Objektivierung als besonders problematisch. Vom DPtV als wissenschaftlichem Fachorgan möchten wir hier auch weiterhin einen differenzierteren Umgang mit den Themen psychotherapeutische Versorgung und Auslastung der KollegInnen erwarten können.

Sie schreiben in ihrer Nachricht, dass Sie "besorgt" seien wegen eines vermeintlichen Rückgangs an Anmeldungen bei den KollegInnen mit Kassenzulassung. Danach schreiben Sie von Scheinanfragen
der Patienten.

In der Vergangenheit war die Versorgung durch die KollegInnen im Vertragssystem schlichtweg nicht gewährleistet. Eine Hotline der KV Berlin für eine bessere Vermittlung von Therapieplätzen scheiterte 2012 aufgrund mangelnden Interesses der Kassenbehandler. Patienten konnten dauerhaft nicht vermittelt werden. Diese Versorgungslücke haben KollegInnen in Privatpraxis geschlossen.

Gemeinsam stellen wir fest, dass die Versorgung der Patienten durch das kassenärztliche System nicht gewährleistet ist. Gemeinsam können wir feststellen, dass Versorgungsaufträge nicht erfüllt werden können. Gemeinsam sind wir durch die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen bedroht und besorgt - sei es, dass sie unsere Alterssicherung, unseren Einstieg oder Wiedereinstieg in den Beruf gefährden. Diese existentiellen Sorgen gilt es anzuerkennen. Sie auf nur einen Teil
der Berufsgruppe abzuwälzen stellt unseres Erachtens eine tendenziöse und unkollegiale Vereinfachung dar.
Sie schreiben in ihrer Nachricht: "Einen Trend abzulesen dürfte - zurzeit jedenfalls - noch nicht berechtigt sein." Allein dadurch, dass Sie einen solchen Aufruf starten, fühlen wir KostenerstatterInnen im Verband uns schlecht wiedergegeben. - So, als ob ein Unterschied in der Interessenvertretung der Kassenbehandler und der Kostenerstatter gemacht wird.

Wir würden uns über eine Antwort von Ihnen zu unserem Schreiben sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen,

Für die Kammerliste „Neue Impulse und gerechte Bedingungen“ und der Berliner
KostenerstatterInnen- Stammtisch

Florian Hänke
Jennifer Kujack
Jens Lückert
Rebecca von Gehlen
Gisela Wolf
Peter Feldkamp
Anne Kalkner
Maria Kalaitzi-Sigwarth
Peter Keins
Sarah Dlugosch
Heike Ronowski
Jana Kühn- Hijazi
Annedore Meier
Ursula Deibler
Kathy Hosenfeld


Kontakt für eine Rückantwort bitte über:

Dipl.-Psych. Florian Hänke
Libauer Str. 15
10245 Berlin
Email: Florian.Haenke@yahoo.de


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